urban art attack.

hier jetzt mal eine kleine sammlung zum schönsten platz berlins.

rosenthaler1.

achso, für alle die es noch nicht mitbekommen haben.

gestern gab es eine ziemlich geile aktion am rosenthaler platz. farbattacke deluxe! alles was man braucht: fahrräder, farbe und ne menge autos. wer es bislang nicht live gesehen hat sollte sich beeilen. vielleicht hat der heutige regen noch ein paar reste übrig gelassen. denn wie die aktivisten durch schilder an den ampel versicherten ist die farbe abwaschbar und biologisch abbaubar.

diashow und video gibts es hier. was die klassischen medien dazu sagen gibt es hier und hier. selbst die holländische presse berichtet.

und hier das schönste fundstück. livebilder der aktion.

und das alles ohne kommerziellen hintergrund.

frei nach dem motto: reclaim your city.

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have a break.

Nachdem Nestlé schon den Streisand-Effekt hautnah erleben durfte gibts jetzt auch noch Dresche auf der Facebook-Fansite. Der größte Lebensmittelkonzern der Welt stört sich nämlich daran wenn User dieses Profilbild verwenden und löscht auch mal ganz gerne Comments. 3271638805_6b2f91f2da_bAuweia! Das wird übel enden! Ein weiteres Beispiel vollkommen fehlgeleiteter digitaler Kommunikation. Mal gucken wie die Umsätze zum Ostergeschäft so ausfallen werden…

Und hier nochmal für alle, die den Auslöser des Ganzen nicht kennen, das Greenpeace-Video:

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Das flattern um Flattr.

Ja ich weiß. Platter Titel. Aber so ist das doch im Moment, oder? Jeder bekommt ganz aufgeregtes Herzrasen wenn es um den neuesten Dienst geht, der sich mal wieder keinen zweiten Vokal leisten kann. (Jaja.) Davon gibt’s ja schon ein paar. Blippy ist übrigens auch eines der neuesten Hype-Dinger. (Hätte jetzt fast Blippr geschrieben. Aber das ist ja was anderes…) Hat auch was mit Geld zu tun. Aber jetzt mal langsam und von vorne.

Flattr ist ein Micropayment-Dienst. Aber nicht so ein normaler “wir müssen bei eBay mit PayPal bezahlen”-Dienst. Sondern eine tolle Idee (auf die man wirklich schon früher hätte kommen können) wie in Zeiten des “kostenlos-Web” gute Inhalte gewürdigt werden können. Der Name kommt entsprechend vom englischen “to flatter”, also so was wie schmeicheln.

Jetzt kann man also Podcasts, BlogPosts, Musik-Mixes, Videos oder whatever-you-want schmeicheln. Und das bringt dem Erzeuger dann auch noch was: Geld. Viel Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Der flattr-Nutzer kann nämlich festlegen, wie viel Geld er tatsächlich im Monat für die – eigentlich kostenlosen – Inhalte ausgeben will. Je nach dem wie oft er bei einem Angebot auf den Schmeichel-Button gedrückt hat, wird dieser Betrag dann aufgeteilt und an die Content-Ersteller verteilt. Ausführlich erklärt das flattr auch selbst:

Nun aber mal zum erwähnten “geflattere”, diesmal wieder im deutschen Sinn. Der neue Dienst ist in der letzten Zeit viel durch Twitter gegeistert, und hat unter anderem bei Meedia, Netzwertig und basicthinking zu Beiträgen geführt. Der Tenor:

Interessant, toll! DIE Lösung für die gebeutelte Verlagsbranche?! Warum ist da vorher noch keiner drauf gekommen? Aber da ist doch vorher schon jemand drauf gekommen! (Kachingle) Und ausserdem ist so ein Dienst auch schon wieder gestorben. (Tipjoy)

Also alles in allem wie immer: Überschwängliches Hochpushen (meedia), verhaltener Optimismus (basicthinking) und positiver Skeptizismus (netzwertig).

Flattr selbst (übrigens ist einer der Gründer Peter Sunde, ja, der von Pirate Bay…) freut sich natürlich über so viel Feedback:

We feel the love from all of you and we are psyched about all you people who want a system to help you pay for the things you love, even though you get them for free today. (da.)

Zusammenfassend kann man denke ich sagen, dass flattr einen guten Start hingelegt hat. Der Buzz ist gestartet, prominentes Gründungsmitglied inklusive, und schaden kann das schonmal nicht. Denn wie alle anderen “sozialen” Dienste wird auch flattrs Erfolg davon abhängen, wie viele Nutzer und Anbieter sie erreichen können.

Was den Konkurrenten kachingle angeht – geht mir persönlich nicht so gut von der Zunge, kommt ursprünglich aus den USA, und ich hab noch nichts davon gehört – ausser in Verbindung mit flattr. Leider ist die Seite im Moment offline, so dass ich mir nicht selbst ein Bild machen konnte.

Mit genügend Nutzern kann flattr sicherlich zum Erfolg werden – denn nicht nur ich, sondern auch viele andere sind bereit, für gute Inhalte zu bezahlen. Bleibt also abzuwarten wie sich flattr entwickelt. Und meine Haltung?

Optimistischer Skeptizismus.

(via genius2mania)

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alles andere ist Alltag

Imagefilmchen gehören heutzutage ja einfach dazu. Mal sind sie besser, mal sind sie schlechter…

Jetzt gibt’s aber was Neues. Eine SCHLECHTE Kopie eines SCHLECHTEN Originals.

Aber seht selbst!

Original:

Kopie:

Krass oder? Wie kann man denn sowas bitte veröffentlichen? Wäre es Comedy würde ich 10 Punkte vergeben, weil lustig ist es ja schon! Ich glaube aber tatsächlich die Spots sind ernst gemeint. Die Ukrainer sprengen in Sachen Absurdität wirklich schon alles. Einziger Lichtblick ist der Tom-Cruise-ähnliche Protagonist. Aber wie man diese Vorlage erst aufgreifen und dann auch NOCH SCHLECHTER kopieren kann ist mir ein Rätsel. Peinlich, Peinlich, Österreich!

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Social Media Death

Click HERE to sign out forever!

Letztens gab‘s einen super Beitrag bei unseren Lieblings-Fritzen. Wie kann man sich nachhaltig aus sozialen Netzwerken verabschieden? Also wirklich weg! Für immer! Finito!

Facebook bietet zwar z.B. die Möglichkeit ein Profil „stillzulegen“ – bei einem Rückfall kann man es aber sofort inklusive aller Daten wieder aktivieren. Dank Angeboten wie suicidemachine oder seppukkoo kann man aber origineller Goodbye sagen. Seppukoo bietet die Möglichkeit aus seinem Profil einen Nachruf zu basteln. Dieser kann weiterhin von Freunden etc. kommentiert werden. Man selber hat allerdings keinen Zugriff mehr. Die suicidemachine ist gleich ein bisschen radikaler:

Sieht irgendwie nach einem langsamen, qualvollenTod aus! Wer macht sowas denn bitteschön? Und woher soll meine Freunde denn dann wissen wann ich Geburtstag habe? Oder was ich gerade so mache? Oder wessen Status mir gefällt? Oder…

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Gemeinsam sind wir stark!

Das ist das Motto der vier Vermarktungshäuser, die sich zu einem Joint Venture zusammenschliessen wollen.
Die EU-Kommission genehmigt die Allianz von Tomorrow Focus, G+J Electronic Media Sales, Seven-One Media und IP Deutschland.
Ziel ist es durch Bündelung ihrer Kräfte Synergieeffekte aufzubauen und die Reichweite zu erweitern. Damit soll der Monopolstellung von Google entgegengewirkt werden. Somit ermöglicht es den Werbekunden rund 75 % der Online Nutzer mit präziserem Targeting zu erreichen.
Auf die kommenden Werbeprodukte, folgende Entwicklungen und die Reaktion von Google kann man gespannt sein.

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Audi wirbt mit Selbstmord

Momentan kursiert ein vermeintlicher Audi Viral-Spot im Internet, der auf eine drastische Weise für die Clean Diesel Technologie wirbt. Der Autohersteller distanziert sich vom Inhalt und dementiert jeglichen Zusammenhang zum Unternehmen, zumal der gezeigte Audi über diese Technologie nicht verfügt. Der Spot verfügt also über genug Zündstoff und heizt die Diskussionen über den unbekannten Urheber erst richtig an. Meiner Meinung nach handelt es sich um einen genialen Spot und das Ziel wurde auch erreicht….man redet und rätselt darüber.

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Internet Overdose

Eine nette Hommage an die “guten, alten Tage” in denen Wörter wie twittern, googeln oder facebook noch Fremdwörter waren und alles andere etwas langsamer lief. Allen Kritiken zum Trotz ist Selbstironie die beste Medizin. Viel Spaß beim Schauen und beim sich selbst reflektieren.

http://www.mimasummit.org/

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Kampf der Giganten

Kaum ein anderes Thema wird momentan in der Medienbranche so heiß diskutiert und mit so viel Interesse verfolgt wie der anhaltende Kampf von Rupert Murdoch gegen die Content-Kleptomanen im Internet.

Nun soll ein effektiveres Geschütz aufgefahren werden. Es handelt sich dabei um die geplante Allianz der News Corporation mit Microsoft gegen den Erzfeind Google. Das Ziel besteht darin Google auszusperren.

Somit soll verhindert werden, dass Google als News-Aggregator Zugriff auf deren Inhalte hat- alle anderen sollen dafür zahlen. Nicht von der Hand zu weisen ist der Fakt, dass Google als Aggregator zu den jeweiligen Quellen verweist und dadurch maßgeblich für den Traffic dieser Seiten verantwortlich ist.

Ein schnelles Ende ist nicht in Sicht und auf den Ausgang sind wir alle sehr gespannt. Ob das gutgeht was sich da Herrschaften austüftlen? Ich wage es zu bezweilfeln!

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Abmahnung 2.0 [Update]

Die Stadt Augsburg rudert zurück… Der Oberbürgermeister spricht ein Machtwort:

“Ich hätte mir da ein sensibleres Vorgehen gewünscht”, sagte der Oberbürgermeister wörtlich gegenüber der Augsburger Allgemeinen. (via)

Nicht mal einen Tag hats gedauert:

Bundesweit solidarisierten sich Internetnutzer mit Michael Fleischmann, warfen der Stadt Augsburg überzogenes Handeln vor. (via)

WEBMACHT! Wohl vor allem Dank den A-Bloggern, die sich eingesetzt haben, unter anderem der Werbeblogger und Netzpolitik.

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